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Stuttgart, den 12.05.2021

Schulschließungen - "Inzidenz von 165 maßgeblich"

Liebe Eltern der Filderschule,

zuerst möchte ich mich bei der Elternschaft recht herzlich für Ihren Einsatz und Ihre kontinuierliche sehr zugewandte Unterstützung bedanken.

Im Schreiben zu dem Thema:“ Betrieb der Schulen; Auswirkungen der Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes“ vom 23.04.21 wird der Schulbetrieb in Zeiten der Pandemie geregelt.

Hierzu möchte ich Ihnen einige Auszüge kopiert zusammenstellen:

„… lnzidenz von 165 maßgeblich

Die wesentlichste Änderung betrifft den maßgeblichen lnzidenzwert pro 100.000 Einwohner, der für die Untersagung des Präsenzunterrichts mit Ausnahme der Notbetreuung maßgeblich ist. Er wird von bisher 200 auf 165 herabgesetzt. …..

Konkret bedeutet diese Regelung: ln einem Stadt- oder Landkreis, in dem die lnzidenz

von 165 bereits am 20., 21. und am 22. April 2021 überschritten wurde, darf der

Präsenzunterricht an den Schulen nicht aufgenommen werden und es ist eine Notbetreuung einzurichten.

….Sofern die Sieben-Tage-lnzidenz von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten ist, sieht das lnfektionsschutzgesetz vor, dass ab dem übernächsten Tag auf

Wechselunterricht umzustellen ist. Da der Wechselunterricht in Baden-Württemberg bereits

vorgegeben war, ergibt sich insofern nicht die Notwendigkeit einer Umsteuerung.

Allerdings ist der Wechselunterricht, im Vergleich zur bisherigen Landesregelung, nun

in jedem Fall verbindlich umzusetzen, auch wenn das Abstandsgebot ohne diese

Maßnahme gewahrt werden könnte. …“

Den gesamten Text können Sie unter dem Link: Schreiben des Kultusministeriums zu den Auswirkungen der Änderungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes auf den Schulbetrieb (23. April 2021) nachlesen.

Die Vorschriften für die Notbetreuung sind weiterhin dieselben:

Notbetreuung
Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 1 bis 7, deren Eltern zwingend auf eine
Betreuung angewiesen sind, wird eine Notbetreuung angeboten, wenn sich die Schulen im  Wechselbetrieb oder Fernunterricht befinden

Voraussetzung für die Teilnahme an der Notbetreuung ist grundsätzlich, dass

  • beide Erziehungsberechtigten tatsächlich durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind und
  • auch keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht.

Es ist deshalb für die Teilnahme an der Notbetreuung zu erklären, dass

  • die Erziehungsberechtigten beide entweder in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich sind oder
  • ein Studium absolvieren oder
  • eine Schule besuchen, sofern sie die Abschlussprüfung im Jahr 2021 anstreben und sie dadurch an der Betreuung ihres Kindes tatsächlich gehindert sind.

Bei Alleinerziehenden kommt es entsprechend nur auf deren berufliche Tätigkeit bzw. Studium/Schule an.

Auch wenn das Kindeswohl dies erfordert oder andere schwerwiegende Gründe, z.B. pflegebedürftige Angehörige oder ehrenamtlicher Einsatz in Hilfsorganisationen, Rettungsdiensten oder Feuerwehren, vorliegen, ist eine Aufnahme in die Notbetreuung möglich.
Die Notbetreuung soll nur dann in Anspruch genommen werden, wenn dies zwingend erforderlich ist. Die Anmeldung für die Notbetreuung an der Schule erfolgt ausschließlich per E-Mail oder telefonisch (nicht persönlich) bei der jeweiligen Schule. Reichen Sie den Unabkömmlichkeitsnachweis noch ein, falls Sie ihn noch nicht abgegeben habe.

Die Unabkömmlichkeitsbescheinigung können Sie sich hier herunterladen:

2021-04-19_Unabkömmlichkeitbescheinigung_Arbeitgeber.pdf

Alle weiteren Informationen können Sie über den Link https://coronavirus.stuttgart.de/nachlesen.

Wir haben nun in der zweiten Woche der Notbetreuung sehr gute Erfahrungen damit gesammelt, dass die Kinder im häuslichen Bereich getestet werden. Weiterhin können Sie an dieser Stelle folgendes Formular herunterladen:

Anlage_11_Dokumentation_des_Testergebnisses_im_häuslichen_Bereich.pdf

Schulöffnung - "Inzidenz liegt unter 165" 

Sobald die Inzidenzzahlen 5 Tage unter 165 liegen, ist die Öffnung der Schule geplant.

Das Gesundheitsamt und die Stadt Stuttgart werden dann am 6. Tag informieren, so dass wir am Folgetag (Tag 7) starten können:

-        Wechselunterricht – Inzidenz zwischen 100 und 165

-        voller Präsenzunterricht nach regulärem Stundenplan – Inzidenz unter 100

Gemeinsam mit den Vorsitzenden des Elternbeirats der Filderschule haben wir für den Wechselunterricht das folgende Konzept geplant:

-        Alle Kinder aller Klassen sind täglich zu unterschiedlichen Uhrzeiten und in halbierter Klassengröße für 2 volle Zeitstunden an der Schule. Am Ende des Unterrichts erhalten die Kinder weitere Aufgaben für zu Hause.

-        Detaillierte Planungen erhalten Sie umgehend von der Schule bzw. den KIassenlehrerinnen und Klassenlehrern, sobald wir genaue Informationen haben.

-        Die Notbetreuung bleibt bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. C. Frech